Internetz macht dumm, faul und gefräßig

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Jeder Mensch weiß es, das Internetz lässt Generationen bedauernswert dummer Menschen heranwachsen. Doch von einer großen Mehrheit wird diese unumstößliche Tatsache wohlwollend ignoriert oder sogar ohne jeden Gegenbeweis abgestritten.

Zahllose Studien belegen das Schrumpfen der Großhirnrinde durch die Nutzung von elektrischen Bilddarstellungsgeräten wie Heim- und Klappmobilrechner, Tabletts und Mobiltelefonen. Daneben sind gesundheitliche Schäden wie Kurzsichtigkeit, Fettleibigkeit und Geistlosigkeit festzustellen.

Über die Bedeutung und Folgen einer mehr und mehr internetzgeschädigten und sich in eine Ansammlung nutzloser Fleischberge wandelnden Menschheit wird logischerweise in dem Maße immer weniger nachgedacht, in dem es zunehmend mehr Menschen gibt, die zum Nachdenken gar nicht mehr fähig und willens sind.

Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um einzuschätzen, dass die Menschheit dabei ist, sich mit Hilfe des Internetzes selbst zu liquidieren. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieser selbstzerstörerische Prozess schneller voranschreiten, als man es sich vorzustellen vermag.

Mindestens unterbewusst ist jedem klar, das sogenannte WWW ist nur noch ein einziges weltweites Werbenetzwerk. Es wird von allerhöchst unredlich agierenden Unternehmen und Personen verwendet, um die Vermögenswerte gedankenloser Netznutzer abzuschöpfen – und das möglichst ohne auch nur annähernd gleichwertige Gegenleistung zu liefern. Nur so konnten Konzerne entstehen, die ihre Besitzer und Anteilsinhaber unvorstellbar reich machen und, da Geld die Welt regiert, sie auch die Geschicke dieser Welt lenken lassen.

Zugleich herrscht Goldgräberstimmung bei Herstellern gewöhnlicher Produkte wie Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Kraftfahrzeuge, Heizungen und Lichtschalter, um nur einige ganz wenige zu nennen, die nun ihre Machwerke ohne wirklichen Mehrwert mit dem Internetz zusammenschalten und damit nicht nur gewinnbringend zu schmarotzenden Datensammlern werden, sondern auch mittels Netzspeichervermietung zusätzlich zu den schon länger üblichen mafiösen Zubehör- und Wartungsabzocken hervorragende Geschäfte mit der dank einschlägiger Werbeflut technikbegeisterten, aber geistig oftmals nicht sehr regen Kundschaft tätigen.

Es ist selbstverständlich immer recht einfach bestehende Zustände anzuprangern. Wesentlich schwerer ist es, Maßnahmen gegen bestehende Fehlentwicklungen zu finden. Grundsätzlich empfehlenswert ist, jede einzelne Nutzung des Internetzes auf ihre Unabdingbarkeit hin zu prüfen und im Zweifelsfall zu unterlassen. Menschen mit gesundem Verstand und starkem Willen sollten das weltweite Gewebe überhaupt nicht mehr gebrauchen; alle anderen zumindest in einem ersten Schritt auf kostenlose Angebote, sofern sie nicht redlichen Behörden zuzuordnen sind, verzichten.

Versuchen Sie doch bitte mal ganz ehrlich für sich zu analysieren, wie unersetzlich das Internetz ist. Falls Sie nicht schon völlig verblödet sind, werden Sie feststellen, es ist in jedem Bereich entbehrlich. Die Unterhaltung, die Sie brauchen, um Ihre unproduktiven Tageszeiten zu füllen, finden Sie auch auf sehr konventionelle und der allgemeinen Bildung förderliche Weise. Lesen Sie ein Buch oder eine seriöse Zeitung, unterhalten Sie sich mit Ihren Mitmenschen und zeugen Sie dringend benötigten Nachwuchs oder gehen Sie auf die Straße und sorgen Sie für Ordnung!

Fragen Sie sich außerdem, welche Risiken gehen Sie mit der immer weiter um sich greifenden Vernetzung ein? Können Sie bei Ausfall des Internetzes, das längst auch zu einem militärischen Zielobjekt geworden ist, weiterhin ein normales oder zumindest erträgliches Leben führen? Wollen Sie das schamlose, unautorisierte Ausspionieren Ihrer Privatsphäre weiterhin ignorieren und dulden und ein wegen seiner totalen Durchschaubarkeit fernsteuerbarer, politisch uninteressierter Konsument zu sein, der nicht tut, was gut für ihn ist, sondern was hochkriminelle Großindustrielle reich macht?

Es ist keine Übertreibung und auch kein Spaß, wenn Netzwacht empfiehlt: Schalten Sie das Internetz ab!

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